TRANSAKTIONSANALYSE  
TA ist eine wissenschaftlich anerkannte Psychotherapiemethode zur Behandlung von psychischen Leiden. Sie wurde in den 1930er-Jahren vom kanadischen Psychiater und Psychoanalytiker Dr. Eric Berne begründet.  

Das Menschenbild der TA ist durch die humanistische Psychologie geprägt, die sich in der therapeutischen Beziehung zwischen KlientIn und TherapeutIn widerspiegelt. Wir gehen davon aus:

a) jeder Mensch wird o.k. geboren
b) jeder Mensch kann denken
c) jeder Mensch kann Entscheidungen treffen
d) jeder Mensch trägt die Verantwortung für sich selbst

In der therapeutischen Arbeit finden zudem kognitive Modelle zur Analyse von Persönlichkeit, Verhalten und Denkstruktur der/s Klienti(e)n Anwendung, wie z.B.

Ich-Zustands-Modell
Struktur- und Funktionsmodell
Transaktionsanalyse
Spielanalyse
Skriptanalyse

Zentraler Leitfaden der Therapie und Instrument zur Bewertung des Therapieprozesses und Therapieerfolges ist der sogenannte „Therapievertrag“, in dem die Behandlungsziele und Verantwortlichkeiten von KlientIn und TherapeutIn genau festgelegt werden. Die Erarbeitung dieses Vertrages erfordert mitunter einen größeren Zeitraum, ist also kein punktuelles Geschehen.

In der Therapie geht es darum, die momentane Lebenssituation und die angestrebten Ziele zu analysieren, Unvereinbarkeiten und Hürden zu erkennen und einen Weg zu einem zufriedenen, selbstbestimmten Leben zu finden. „Weg“ bedeutet hier vor allem die

Bereitschaft zur Selbstwahrnehmung
Aufgabe von Widerständen und destruktivem Verhalten
Änderung von Denk- und Verhaltensmustern
Entscheidungen treffen
Verantwortung für das eigene Tun übernehmen.